Yoga und Rheuma
Yoga & Meditation

Yoga und Rheuma: Meine Hilfsmittel-Tipps

Yoga ist bei Rheuma und Arthrose eine ganz tolle Möglichkeit, in Bewegung zu bleiben, denn es schont und schmiert die Gelenke und dehnt schonend den ganzen Körper. Auch mit Morgensteifigkeit kann man viele Übungen durchführen. Dazu stelle ich Dir im nächsten Newsletter-Beitrag etwas mehr vor. 

Wenn Du mit Yoga und Meditation neu anfängst, empfehle ich Dir, erstmal einen schönen festen Platz in Deiner Wohnung zu suchen und es Dir dort ganz gemütlich zu machen. Es macht einen riesigen Unterschied, ob man ab und zu vor dem Fernseher übt, wo vielleicht noch das Spielzeug der Kinder rumliegt oder ob Dein Kopf schon beim Anblick Deiner Entspannungsecke abschalten kann. Es sollte eine Stelle sein, die Du sonst nicht für etwas anderes benutzt, wie bügeln oder arbeiten. Es reicht ein kleiner Bereich von 2-3 qm. So, dass eine Yogamatte hinpasst und vielleicht ein paar kleine Gegenstände wie ein Buddha, Räucherstäbchen oder ein kleiner Tisch für Kerzen. Das schafft Gemütlichkeit und innere Ruhe.

Welche Hilfsmittel benutze ich, dass ich es beim Yoga bequem habe und besonders in den Meditationen nicht ständig die Position ändern muss?

Ich liste es Dir hier gerne einmal auf. Das Angebot ist jeweils wirklich groß, so dass Du erstmal entscheiden solltest, wieviel Du ausgeben möchtest. Ich habe ca. 160€ ausgegeben für die Dinge auf dem Foto.

Ich füge Dir auch Amazon-Links zu den von mir benutzten Produkten ein*. So entscheidest Du selbst, wofür Du Dich entscheidest. 

 

Los geht’s:

 

Yoga-Matten 

  1.  Eine Matte aus Schurwolle*. Ich liebe diese Matte total. Diese verströmt enorm Geborgenheit und schenkt Wärme, sie ist sehr kuschelig und schützt bei kalten Böden. Diese Matte liegt bei mir immer als Basis drunter. Für Entspannungsübungen im Liegen ist das ideal. Die Matte hat eine rutschsichere Naturlatexunterseite. 
  2. Eine Gymnastikmatte aus Schaumgummi, um spezielle Yogaübungen zu machen, wo Du Halt mit den Händen brauchst, z.B. der herabschauende Hund. Auf einer Wollmatte würden Deine Hände wegrutschen und das macht keinen Spaß. Die Matte kann auch aus Kork oder TPE sein. Achte darauf, dass sie schadstofffrei ist. Einen Test für Matten findest Du z.B. hier (Stand 03/2021).

 

Yogablock 

Ich habe zwei Yogablöcke* aus Hartschaum zuhause und nutze sie jeden Tag.

Auch hier gibt es welche aus Kork. Ein Yogablock ist vielseitig einsetzbar und dient als Unterstützung bei einfachen Yogahaltungen, bei denen Du Unterstützung oder Verlängerung brauchst. Wenn Du z.B. die Stehende Vorbeuge mit einem geraden Rücken nicht ohne gerade Beine schaffst, kannst Du gut einen Yogablock als Verlängerung der Arme nehmen.

Schau mal auf dem Foto unterhalb dieses Beitrages nach. Der Yogablock eignet sich auch perfekt als Unterlage für deinen Sitz. Gerade wenn Du Deine Hüften noch nicht ganz so weit öffnen kannst, hilft dir der Yogablock deinen Sitz sowohl im Schneidersitz als auch im Fersensitz zu erhöhen. Mithilfe des Blocks kannst du dich gerade und vollständig aufrichten. Auch wenn Gleichgewicht gefragt ist, nutze gern einen Block. In liegenden Stellungen kannst Du einen Block quer unter Deinen Kopf und einen zweiten längst zwischen Deinen Schultern platzieren. So öffnet sich Dein Schulterbereich schön. 

 

Halbmondkissen 

Das Yogakissen nutze ich für den erhöhten Sitz, damit die Knie nicht höher sind als die Hüfte. Durch das Kissen kippt meine Hüfte leicht nach vorne und damit auch die Knie. Ich nutze dazu sehr gern die beiden Yogablöcke (siehe Foto), um meine Knie und meine Hüfte zu entlasten. Es ist nicht so förderlich, wenn die Knie minutenlang in der Luft hängen. Mir zieht das dann sehr in den Leisten.

Mein Kissen hat z.B. die Größe L 40 x B 17x H 12 cm, der Bezug ist aus 100 % Baumwolle und die Füllung aus Bio-Dinkelspelzen. Wichtig ist, dass Du den Bezug waschen kannst. 

Halbmondkissen gibt es viele verschiedene. Große und kleine, Bio und nicht Bio. Viele Farben. Vielleicht fängst Du mit einer mittleren Größe an und probierst es kurz aus. 

 

Meditationsbank

Für Meditationen, die länger als 5 Minuten dauern, benutze ich meine selbst gebaute Meditationsbank. Du kannst sie natürlich kaufen. Es ist sehr bequem für die Knie und die Hüfte und ich kann über längere Zeit einen aufrechten Sitz halten. Die Hüfte wird durch die Form der Bank nach vorne gekippt. 

Eine Meditationsbank ist klasse, wenn Du zu unflexibel für den traditionellen Lotussitz bist oder der Fersensitz Dir Schmerzen bereitet. Meditationsbanken erlauben durch ihre stabile Höhe auch unflexiblen Menschen das Meditieren und sind besonders knieschonend. Mein Top-Tipp bei Rheuma und entzündlichen Gelenkerkrankungen. Die Meditationsbank ist eine perfekte Alternative zum Meditationskissen.

Eine Anleitung zum selber bauen, falls Du handwerklich geschickt bist, findest Du hier:

Einen Link, um Deine benötigte Größe zu berechnen, findest Du hier.

Und ein Test für Meditationsbänke ist hier zu finden (Stand 03/2021). 

 

Falls Du Fragen hast oder gern wissen möchtest, wo ich meine Produkte gekauft habe, dann schreibe mich gerne an. 

Klicke hier, um meinen Beitrag zu bewerten.
[Gesamt: 3 Durchschnitt: 5]

Leave a Reply

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

7 − 1 =