Yvonne Burkart
Über mich

Mein Weg zum Ayurveda…

Über mich und wie dieser Blog entstand…

 

Meine Geschichte mit Rheuma begann im Sommer 2017, als ich die Diagnose rheumatoide Arthritis bekam. Bis dahin hatte ich nie Anzeichen, dass sich eine solche Krankheit bei mir einschleichen würde. Ich ignorierte anfangs die Steifheit und Schmerzen besonders morgens und nahm Voltaren, jeden Tag. Ich war sogar noch alleine in Südtirol wandern und erkannte da, dass ich mich einer Abklärung stellen muss. Von einem Rheumatologen bekam ich Sulfasalazin 2g und war nach wenigen Monaten mit anfänglich Cortison völlig beschwerdefrei. In Remission. 

 

Im Herbst 2018 wurde ich schwanger, musste meine Medis absetzen. Im 4. Monat dann die dicke Schleimbeutelentzündung an der Ferse. Quarkwickel um Quarkwickel half nicht. Cortisonspritzen waren keine Option, also wieder Cortisontabletten 10mg. Nach der Geburt meines Sohnes Juni 2019 bekam ich einen heftigen Rheumaschub mit Schleimbeutelentzündungen in beiden Schultern, einem Sehnenanriss, Entzündungen/Steifheit beider Handgelenke und der Vorderfüße (Senk-Spreizfuss), beim Laufen war es unerträglich, brennend und stechend, wie wund und offen. Ich schlich und kroch unter Tränen im Vierfüßler. Ich konnte meinen Sohn kaum alleine hochnehmen, nicht wickeln, mich irgendwann nicht mehr ohne Hilfe ausziehen, Haare kämmen. Da ich stillte, verzichtete ich meinem Sohn zuliebe trotzdem auf Schmerzmittel. Lediglich 10-20 mg Cortison nahm ich. Wenigstens für 6 Monate Muttermilch war mein Ziel, jeder chemiefreie Tropfen zählte. Mein Rheumatologe stellte extreme Entzündungswerte fest (u.a. RF >500). Ich war so verzweifelt, wo es mir doch mal so gut ging.

 

Ich bekam zwischen Okt. 2019 und November 2021 Cimziaspritzen, erneut Sulfasalazin, dann Adalimumab, Olumiant 4mg, RoActrema und heute Rinvoq 15mg. Eine ganze Menge. Und immer fängt man von vorne an. 

 

Ab und zu nahm ich auch ich mal eine Schmerztablette ein – bis ich mit Ayurveda anfing und die Selbstliebearbeit dazukam. 

 

Ende 2020 habe ich meinen ayurvedischen Neuanfang gestartet: ich habe beim Ayurveda Parkschlösschen durch (glücklichen) Zufall über 4 Wochen bei einer X-Mas Challenge mitgemacht (und sogar 1x ganz stolz gewonnen) und bin dann einfach mal dabei geblieben. Erst täglich heißes Ingwerwasser, dann ein ayurvedisches Gericht, dann Meditationen usw. Ich habe meine Ernährung und meinen Lifestyle nach und nach komplett umgestellt, und bemerke, wie gut mir das tut, körperlich und seelisch. Morgens und abends Yoga, 5-20 Min. Meditationen, Morgen- und Abendroutinen, Online-Coachings, vegane und ayurvedische Rezepte und aktuell eine Ausbildung zum Ayurveda Lifestyle Coach (Dr. Janna Scharfenberg) gehören zu meinem Neuanfang. Neben der Basismedikation. So entstand nach und nach mein eigenes ayurvedisches Konzept.

 

 

Wichtig ist zu wissen, dass auch Rückschläge zum Heilungsweg dazugehören – Heilung ist nicht linear, sondern ein Weg mit Kurven.

 

 

Bei Rheuma ist aufgrund der Arachidonsäure empfohlen, auf Fleisch, fette Milchprodukte und Eier zu verzichten. Ayurveda verbietet nichts. Ayurvedische Rezepte enthalten auch Frischkäse, Sahne usw.. 

 

Mein Blog zielt nun gezielt darauf ab, komplett in Rezepten auf tierische und glutenhaltige Produkte sowie Industriezucker zu verzichten und diese ayurvedisch auf Amavata zuzuschneiden. Mehr dazu, was Rheuma und Ayurveda miteinander zu tun haben, findet ihr hier

 

Der ayurvedische Weg ist genau die richtige Entscheidung gewesen. Es ist ein Weg, der jahrtausendealtes Wissen bereithält, zur eigenen Natur zurückführt und so sogar die Chance auf eine Selbstheilung bereithält. Diese Ganzheitlichkeit, die Körper, Geist und Seele einschließen schätze ich unendlich wert.

 

Diesen Blog möchte ich nutzen, um meine Erfahrungen mit diesem Lebenswandel zu teilen, meine täglichen Routinen, Rezepte, Übungen und wissenschaftliche/ayurvedische Fakten zu Rheuma. Vor allem wird laut Ayurveda die Ernährung und die Verdauung stark in den Fokus gestellt. Bei Rheuma? Auf jeden Fall. Hokupokus? Keineswegs. Dazu schreibe ich immer mal wieder meine Gedanken auf meinem Blog

 

Lasst euch von der einfachen und modernen Umsetzung des Ayurveda überzeugen. Und lasst euch mitnehmen in die Welt der Selbstliebe.

 

 

Besuch gerne einen meiner Workshops, schau Dir mein eBook “Ayurvedisch gelenkgesund” oder meinen Online-Kurs an oder buche Dir eine Ernährungsberatung bei mir.

 

 

Ich freue mich auf Dich!

 

 

Ein Tipp noch von Herzen an Dich: Es sind nicht die Erfahrungen, die uns zu den Menschen machen, die wir heute sind. Es sind die Schlussfolgerungen aus den Erfahrungen, die uns stärken oder schwächen. Jede Erfahrung dient Dir und dem Wachstum Deiner Seele. (L.M. Seiler, Mögest Du glücklich sein, 2020)

 

 

Alles Liebe, Namasté, eure Yvonne

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2 Comments

  • Ute

    Hallo liebe Yvonne, toll dass du deinen Weg gefunden hast und ihn so herzlich lebst.
    Ich habe seit 15 Jahren Morbus Bechterew war unter Humira ein paar Jahre fast schmerzfrei, nun befinde ich mich in einer Spirale, ich möchte ohne Medikamente leben können, leider schaffe ich es nicht.
    Kannst du ohne Medikamente leben?
    LG Ute

    • Yvonne Burkart

      Liebe Ute,
      von Herzen DANKE für Deine lieben Worte. Tatsächlich ist es befreiend, wenn man einen hilfreichen Weg gefunden hat. Dazu gehören aber viele Aspekte, u.a. auch, dass ich selbst mich so akzeptieren lernte, wie ich bin und dass meine Krankheit auf einem Stück meines Weges dazugehört und es auch Gründe dafür gibt. Vieles hätte ich ohne diese Krankheit nicht erlebt. Und so kann man auch in dunklen Momenten Dankbarkeit entwickeln.
      Ja, Humira kenne ich. Ich lebe nicht ganz ohne Basismedikamente, aber ich brauche keine Schmerzmittel und kein Cortison mehr. Das war 1,5 Jahre völlig anders. Mir haben viele Veränderungen in der Ernährung und im Lebensstil erst die Ruhe und eben auch erst die Wirkung eines Medikamentes gebracht. Erst wenn die Seele Ruhe und Heilung findet, dann kann der Körper heilen. Und das ist ein langer, aber lohnenswerter Weg. Medikamente zu nehmen und Rückschläge zu haben, gehört ganz normal dazu und man sollte auch das annehmen und sich nicht verurteilen. Heilung ist kein gerader Weg, sondern ein geschwungener ♥.
      Schön, dass Du mich begleitest.
      LG, Yvonne

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