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Rheuma & Co.

Autoimmunerkrankungen – warum?

Hast Du Dir schon einmal Gedanken darüber gemacht, woher Deine chronische Krankheit kommt?

Bei Autoimmunerkrankungen sind die Ursachen oft nicht bekannt. Stress, eine ungesunde Ernährung, die Störung der Darmgesundheit, ein Mikronährstoffmängel, unzureichende oder falsche Bewegung, unzureichender oder gestörter Schlaf, Lichtmangel, Umweltgifte und Infektionen zählen zu den möglichen Auslösern. Aber eben auch psychisch-somatische Ursachen. Wenn unser Körper durch zu viel Stress und über zu lange Zeit nicht mehr seine Kompensationsmechanismen erfüllen kann, dann spricht man hier von einer psychisch-somatischen Ursache. Unser Körper ist darauf einfach nicht ausgelegt, auch wenn wir oft über Jahre sogar das Gefühl haben, unser Körper steckt das weg – der packt das schon. Tief in uns drin, im Zusammenspiel zwischen Organen, Hormonen und dem Stoffwechsel, entsteht nach und nach ein erschöpfter Zustand. Die Schulmedizin ignoriert diese Zusammenhänge leider noch immer zu sehr. Ich möchte Dich mit meinem Beitrag heute deswegen mitnehmen auf diese Gedankenreise. Eine Reise, begleitet von Fragen, wie

 

Was wäre, wenn sich unser Körper mit der Kraft unserer Gedanken und Emotionen heilen kann?

Was wäre, wenn der Glaube an sich selbst stärker wäre, als Pharmazeutika, wenn wir uns „gesund glauben“ könnten?

Was wäre, wenn Rheuma nicht unheilbar wäre? 

Was wäre, wenn körperliche Defizite wie Autoimmunprozesse sich durch die Kraft des Geistes erklären ließen?

Was wäre, wenn allein eine positive Erwartungshaltung Symptome lindern kann?

Was wäre, wenn eine gesunde Ernährung meine Selbstheilungskräfte stärken würde?

 

Bild: Canva

Wenn sich die Organe über dauernden Stress – welcher Ursache auch immer, ob Familie, Kinder, Job – überlasten, dann entstehen Fehlfunktionen und Krankheiten.

Wusstest Du, dass Depressionen aus einer erschöpften Leber herrühren können oder Diabetes aus der Erschöpfung der Bauchspeicheldrüse, Schilddrüsenunterfunktionen aus einer erschöpften Schilddrüse und natürlich Schuppenflechte und Arthritis aus einem erschöpften Magen-Darm-System. Autoimmunerkrankungen ziehen fast jedes Organ in Mitleidenschaft. Die durch Erschöpfung entgleisen verschiedenste Stoffwechselvorgänge, was z.B. zu rheumatoiden Schmerzen in Gelenken und Muskeln führt. Du bemerkst vielleicht schon, wie wichtig die ganzheitliche Betrachtung einer Autoimmunerkrankung ist. Wie wichtig es ist, den Stoffwechsel zu entlasten und zu stärken.

 

Stress, Schlacken und Toxine

 

Durch Stress an sich entstehen viele Stoffwechselprodukte, die der Körper in unzähligen Verdauungsvorgängen unschädlich machen muss.

Wenn der Körper es nicht mehr schafft, Stoffe wie Industriezucker oder Toxine unschädlich zu machen, dann werden diese in den Bindegeweben eingelagert. Bei Rheuma sagt man im Ayurveda, dass die übermäßigen Schlacken aus der Verdauung sich in den Gelenken ablagern und so die Schmerzen verursachen. Regelmäßige Entgiftungskuren z.B. sind Balsam für Deinen Körper (besuche hierzu doch meinen Workshop und lerne, wie Du Deinen Körper bei der Entgiftung unterstützen kannst).

 

Autoimmunkrankheiten – Nahrung als Medizin

 

Wichtig ist, ein Bewusstsein dafür zu bekommen, dass man Autoimmunerkrankungen nicht so leicht auskurieren kann. Und schon gar nicht ignorieren. Denn der Körper findet immer wieder intelligente Wege, auf sich aufmerksam zu machen und Dir eine Botschaft zu senden. Manchmal etwas lauter.

 

Autoimmunkrankheiten haben eine Botschaft: schaffe Dir einen bewussten Lebensstil, höre auf Deine Intuition!

 

Bild: Canva

Ich finde, wir haben zwei Möglichkeiten, mit der eigenen Krankheit umzugehen.

Die erste: Wir nehmen synthetische, körperfremde Medikamente und geben uns der Opferrolle unserer Krankheit hin und geben die Verantwortung an die Schulmedizin ab.

Die zweite: Wir übernehmen selbst Verantwortung für unsere Gesundheit, unser Leben und unseren Lebensstil.

Ich brauche Dir nicht zu sagen, dass die meisten Autoimmunerkrankten Medikamente nehmen müssen. Jedoch kann unsere Ernährung ein hilfreicher Baustein in der ganzheitlichen Betrachtungs- und Herangehensweise sein, um die Krankheit positiv zu beeinflussen. Eine gesunde Ernährung und verschiedene Kombinationen von Nahrungsergänzungsmitteln wie z.B. Selen, Zink, Omega-3, Vitamin C und E haben bei Rheuma gezeigt, dass sie die Krankheit sehr positiv beeinflussen können.  Der Vorteil ist hier, dass sie den Stoffwechsel nicht weiter belasten und beeinträchtigen, so wie bspw. Kortison dies tut.

 

Autoimmunerkrankungen und die innere Stimme

 

Jeder von uns kennt es doch, die Stimme tief drin, die uns antreibt, abhält, kritisiert oder motiviert. Menschen, die anderen immer mehr helfen als sich selbst, die sich aufopfern, die sind erstaunlich häufiger von Rheuma betroffen – warum? Weil der Körper die Selbstfürsorge und Selbstliebe braucht, die Aufmerksamkeit und liebevolle Zuwendung. Wer macht dies sonst, wenn nicht DU selbst? Der Körper macht sich dann bemerkbar und schickt Botschaften. Hast Du solche Botschaften schon mal wahrgenommen? Hast Du diese Gedanken einmal selbst gehabt?

Wir kommen nicht umhin, wieder mehr unseren inneren Stimme, unserer Intuition zu vertrauen. Oft sind es ganz frühe Erlebnisse im Leben, Erlebnisse des Scheiterns oder der Ablehnung/des nicht-geliebt fühlens, die uns zu einem Lebensstil und zu Verhaltensweisen führen, die sich gegen uns selbst richten – oft absolut unbewusst.  Kinder, die früh die Scheidung ihrer Eltern miterleben mussten, fühlen sich bis ins Erwachsenenalter für alles verantwortlich und wollen es allen recht machen. Und bleiben selbst auf der Strecke.

Irgendwann wird der innere Stress, der Stress der Anpassung, des ewigen Suchens nach Anerkennung und Bestätigung, zu groß und der Körper „bricht zusammen“. Eine Autoimmunerkrankung entsteht.

Welche Faktoren sind bei Autoimmunkrankheiten wichtig, um wieder zu einem gesünderen Leben zu kommen? Zuerst natürlich die medikamentöse Unterstützung, dann die Ernährung, die Lebensgewohnheiten und das Wichtigste: die Seele, die liebevolle Hinwendung zu sich selbst.

 

Stell Dir einmal selbst die Fragen:

 

„Was brauche ich wirklich, um glücklich zu sein?“
„Was verbiete ich mir immer wieder selbst?“ Welche Parallelen sehe ich zu meiner Kindheit?“

 

Finde Deinen eigenen Weg

 

Wichtig ist, sich selbst zu fragen:

 

„Was ist mein Rhythmus, was sind meine Routinen, die mir gut tun, die ich JETZT brauche?“

„Was brauche ich JETZT wirklich, um mich in meinem Körper wohlzufühlen?“

 

Bild: Canva

Unser Körper ist intelligent. Er lehrt uns täglich aufs Neue, dass wir endlich wieder bei uns ankommen müssen und hinschauen müssen, weshalb eine Autoimmunerkrankungen entstehen konnte. Wie viel Fürsorglichkeit und Liebe schenkst Du Dir selbst?

 

Und: wie viel Vergangenes schleppst Du emotional noch mit Dir rum? Alte Wunden belasten die Seele und führen auch zu s.g. „emotionalen Schlacken“. Auch der Geist will hin und wieder entgiftet werden. Ein paar Möglichkeiten dazu sind das Loslassen lernen, die Akzeptanz, die tägliche Portion Selbstliebe, die eigene Bekräftigung („ich schaffe das“, „ich kann alles bewältigen“) und die Achtsamkeit.

 

Eine wunderbare Übung dazu ist:

 

  1. Schließe Deine Augen.
  2. Atme bewusst ein und wieder aus, in Deinem Tempo. Spüre in Deinen Bauch, wie er sich hebt und wieder senkt.
  3. Atme nun 10x bewusst ein und aus. Konzentriere Dich dabei nur auf den Atem.

 

In dieser Zeit bist Du ganz bei Dir selbst. Nicht in der Vergangenheit, nicht in der Zukunft. Im Jetzt! Und das ist die einzige Zeit, die zählt!

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