Rheumatism

Rheuma & Co.


Gelenkerkrankung & Ayurveda, ist das was für mich? 

Es gibt zahlreiche Formen von Gelenkerkrankungen. Häufige Gelenkerkrankungen sind Arthrose und (rheumatoide) Arthritis

Auf diesem Blog widme ich mich dem ayurvedischen Ansatz bei diesen Gelenkerkrankungen, insbesondere dem Rheuma, einer Autoimmunerkrankung, welche häufig mit Schmerzen, Rötung, Schwellungen und Steifheit (besonders morgens) einhergeht. Die Ursachen sind noch nicht eindeutig erforscht – genetische Dispositionen und die Ernährung zählen als mögliche auslösende Faktoren. Im Ayurveda werden weitere Faktoren, wie der Lebensstil, als Auslöser gesehen. 

Was eher nicht so bekannt ist, dass auch dauerhafter Stress Entzündungsprozesse begünstigen kann. Ärger, Stress und Überforderung kann die Symptome von Rheuma noch verstärken, sogar Schübe auslösen. Mit Achtsamkeit und Entspannung kannst Du hier entscheidend Deinen Krankheitsverlauf beeinflussen und die belastenden Symptome mildern.

Rheuma wird im Ayurveda als “Ama-Vata” beschrieben. Der Ansatz hinter den Ursachen fasziniert mich sehr. Ich möchte diesen Blog dazu nutzen, das Wissen dazu mit euch zu teilen. Experten eurer Krankheit seid ihr schon genug.

Was bedeutet denn Ama-Vata?

Ama bedeutet „ungekocht, unverdaut“, d.h. dass Teile der zugeführten Nahrung nicht ausreichend verdaut wurden und als Schlacken den Organismus toxisch (giftig) belasten. So weit ganz einfach.

Wenn unser Stoffwechsel zu schwach ist, wir keine ausreichend starke Verdauung haben oder wir schwer/nicht verdauliche Lebensmittel essen (im Ayurveda z.B. Milchprodukte und Obst zusammen, z.B. Quark/Joghurt mit Banane, versch. Kohlsorten usw.) entsteht Ama

Ama wird dann vom Immunsystem angegriffen, Vata (eines der drei Konstitutionen) wird erregt. Rheuma ist im Ayurveda eine typische Stoffwechselerkrankung, also eine Ama-Erkrankung. 

Wie entstehen Schlacken? 

 

Ein Mensch ist im Ayurveda dann gesund, wenn er das aufnimmt, was er braucht, und das abgibt, was er nicht benötigt. Das bedeutet, dass alles, was wir als Menschen nicht verwerten können, zur Entstehung von Schlacken und Giften in den unterschiedlichsten Geweben des Körpers führt. Z.B. eine Birne. Diese ist erstmal fremd für den Körper und muss in körpereigene Strukturen umgebaut werden (Verdauung). Sind nicht die, für die jeweilige Konstitution (z.B. Vata) geeigneten, Stoffe vorhanden, kann der Körper dies nicht verarbeiten und muss sie ausscheiden. Ist die Verdauung geschwächt, entsteht so gesehen Sondermüll, der wie auf einer Deponie abgelagert werden muss. Dort richtet es im Körper aber den Schaden wie die Entzündungen an. Ablagerungsorte sind u.a. das Fettgewebe oder die Gelenke. Aus diesem Grund werden Schlacken mit einem Mangel an Verdauungskraft (Agni) in Verbindung gebracht. 

Mangelnde Verdauungskraft:

1. stofflich-materiell (Fehlernährung, Flüssigkeitsmangel)

2. emotional (nicht ausreichende Verarbeitung von Erfahrungen)

3. mental (nicht ausreichende Verarbeitung von Eindrücken und Vorstellungen) 

 

Vata ist das ayurvedische Prinzip der Bewegung (Näheres zu den Ayurveda-Konstitutionen findest Du hier). Es reguliert u.a. unsere mentalen und physiologischen Aktivitäten. Also besonders die Bewegung (und Ausscheidung), die beim Rheuma so stark eingeschränkt ist und schmerzt.

Bei ausgeglichenem Vata herrschen Freude, Kreativität und Leichtigkeit vor. Bei einer Störung sind es u.a. Angst und Nervosität, rheumatische und neurologische Schmerzen. Hier können eine angepasste Ernährungsumstellung (z.B. warme Speisen, keine Rohkost am Abend, ausreichend und gute Öle) sowie die Veränderung des Bewusstseins:

weg von “warum” hin zu “was will mir diese Erfahrung sagen“, “welchen Sinn ergibt es, dass ich diese Krankheit habe


Verschiedene Formen von Rheuma im Ayurveda


Bei einer Erkrankung wie Ama-Vata werden übrigens verschiedene Formen unterschieden, je nachdem, welches Dosha im Vordergrund steht. In den meisten Fällen ist es das Vata-Dosha, welchem ich mich auf meinem Blog überwiegend widme. Jedoch kann man an den Symptomen der Arthritis “ablesen”, welches Dosha dominiert.


Vata: Trockenheit und Schmerzen

Kapha: Schwellung, Schwere, Steifheit und Juckreiz

Pitta: Rötung, Überwärmung und Brennen der Gelenke


Die drei Formen können nacheinander auftreten. Und in der Ayurveda-Medizin sagt man, dass wenn ein Dosha dominiert, die Krankheit heilbar ist. Bei zwei Doshas ist sie therapierbar, aber nicht heilbar und bei allen drei Doshas ist sie unheilbar und nur gering therapierbar (Quelle). 

Hier findest Du einen Konstitutionstest. 


Du merkst, wie komplex Rheuma im Ayurveda betrachtet wird und genau das ist der Unterschied zur Schulmedizin. Hier würde wohl eher kaum ein Rheumatologe zur Stoffwechselkur oder Typenbestimmung raten. Oder welche Erfahrungen machst Du?

Auf diese wunderbare Reise nehme ich Dich mit. Finde Deinen ayurvedischen Weg zu einem alternativen Alltag mit Rheuma & Co.. Trotz und mit Basismedikation!

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