Schlafstörungen Tipps
Ayurveda

Ayurvedische Tipps gegen Schlafstörungen

Kennt ihr das auch, Schlaflosigkeit bei Rheuma? Oder auch ohne chronische Krankheit? Ob Stress, Lebenskrisen, Konflikte oder Schmerzen, alles bringt uns schnell um den dringend benötigten Schlaf. Aus ayurvedischer Sicht kann Schlaflosigkeit ein Zeichen von zu wenig Kapha sein. Kapha ist dafür da, Körper und Geist zu erden, um Ruhe und Stabilität zu finden. Vata sinkt übrigens, wenn Kapha steigt. Zur Erinnerung: Rheumatoide Arthritis ist im Ayurveda eine Vata-Störung durch ein zu viel an Vata. Symptome sind u.a. Trockenheit, Kälte, Schlaf- und Verdauungsstörungen.  

Nachts brauchen wir Schlaf, damit die Zellen sich regenerieren, sich Gewebe neu bilden kann und der Körper in Ruhe entgiftet. Schlaf, der erholsam ist, ist untrennbar mit einem funktionierenden Stoffwechsel. Schlafmangel wirkt sich also auch auf die Verdauung aus. Ein Teufelskreislauf, besonders bei Rheuma aus ayurvedischer Sicht (da Rheuma eine Stoffwechselstörung ist).

Bei einer Vata-Störung bzw. bei Schlaflosigkeit ist es also sehr wichtig, den Lebensstil einmal zu überdenken.

 

Dazu ein paar Anregungen aus dem Ayurveda:

 

  1. Schenk Dir am Morgen eine liebevolle Ganzkörpermassage mit warmem Sesamöl. Eine Anleitung findest Du hier.
  2. Gönne Dir am Abend eine sanfte Fußmassage mit einem Kokosöl, Sesamöl oder einem Vata-Öl. Das wirkt beruhigend und schlaffördernd. Eine Anleitung von Dr. Janna Scharfenberg findest Du hier.
  3. Übe täglich mindestens 5 Minuten Meditationen im Sitzen oder im Liegen. Eine Meditation meines Lieblingssprechers zum Einschlafen findest Du z.B. hier.
  4. Gehe langsam und regelmäßig in der Natur spazieren. Was hörst Du, was riechst Du, was siehst Du?
  5. Iss bis 18 Uhr die letzte Mahlzeit. Ab dann ist die Verdauungskraft langsam und träge.  Am besten warm, leicht verdaulich, ohne Rohkost, ohne Salat, ohne frische Früchte.
  6. Geh vor 22 Uhr schlafen. Ab dann wird Pitta aktiv. Der Körper braucht die feurige Kraft zur Regeneration (nicht für neue Taten in der Nacht).
  7. Konsumiere mind. 1 Stunde vor dem Schlafen keine reizüberflutenden, digitalen Medien mehr, vermeide blaues Bildschirmlicht, denn dieses hemmt die Bildung des Schlafhormons Melatonin.
  8. Übe am Abend die Mondatmung. Sie beruhigt und entspannt den Geist.
  9. Nutze die Kraft der ätherischen Öle: Vata-Öle sind z.B. Lavendel, Patchouli, Jasmin, Rose, Vanille, Sandelholz, Orange, Mandarine, Kamille.
  10. Gönn Dir eine Tasse (pflanzliche) Milch mit Honig und Ghee oder eine Schlafmilch. Sie fördern durch die enthaltenen Gewürze das Einschlafen. Ein Rezept findet ihr hier.
  11. Stärke vor dem Schlafengehen ein gutes inneres Gefühl und positive Gedanken. Entscheide Dich achtsam, welche Informationen und Eindrücke Du in Dich und Dein Unterbewusstsein lässt. Wofür bist Du heute dankbar? Nutze Affirmationen, wie z.B. „Ich bin stark, ich bin kraftvoll, ich bin mit mir verbunden.“, „Jeder Atem gibt mir neue Energie.“, „Ich lasse los, was mir nicht gut tut.“, „Ich bin wertvoll.
  12. Lass den Tag mit einem Lächeln gehen.

 

Baue nach und nach ein paar dieser Dinge in Deinen Alltag ein und machen Sie zur Routine. Fest integrierte Handlungsabläufe beruhigen ein erhöhtes Vata-Dosha.

 

Ich wünsche Dir eine erholsame und gute Nacht!

 

Quellen:

www.ayurfood.ch

www.vedizin.at

H.H. Rhyner: Das neue Ayurveda Praxis Handbuch, 8. Ausgabe

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