Ayurvedische Rituale Rheuma Balance
Ayurveda

Ayurvedische Rituale bei Rheuma

Bevor ich mit Dir meine ayurvedischen Rituale teile, möchte ich Dir gern noch ein paar Basics erklären, damit Du verstehst, warum Rituale so wichtig sind. 

 

Im Ayurveda gibt es ja die drei Bioenergien Vata, Pitta und Kapha. Diese stehen immer in Beziehung zueinander und sind im Organismus vorhanden.

Vata steht für das Prinzip der Bewegung, Pitta für das Prinzip der Umwandlung und Kapha für das Prinzip der Strukturen. Meistens dominieren ein oder zwei Doshas (Vita, Pitta, Kapha). Je nachdem in welcher Lebensphase wir sind, verändert sich diese Dominanz.

Vata steuert Atem-, Herz- und Verdauungsbewegungen und das zentrale Nervensystem. Es reguliert die Ausscheidung. 

Der Vata-Haut ist trocken, kalt und fein. Vata liebt warmes, trockenes Wetter. Nasses, feuchtes Wetter ist für den Vata-Typ nichts (bei Rheuma ist der Winter oft der Schwerste).

Ein Vata-Mensch ist sehr aktiv und unruhig, auch wenn er nach außen ruhig wirkt. Innen ist viel in Bewegung (Vata eben): den Kopf voll mit Ideen, sich für vieles begeistern, aber nichts wirklich beenden, sprunghaft sein, aber andererseits kreativ sein. Da passiert es natürlich schnell, dass Disharmonie entsteht und Vata erhöht bzw. gestört wird.

Typische Beschwerden bei einer Vata-Störung sind u.a. eine unregelmäßige Verdauung, Schlafstörungen, Neigung zum Grübeln und Sorgen, innere Unruhe, Störungen des Bewegungsapparates wie Arthrose, Arthritis, Burn-out, Schmerzen, Steifheit, Krämpfe und Kraftlosigkeit.

Dann ist es wichtig, den Körper wieder in Balance zu bringen. Und das gelingt u.a. mit Strukturen und Routinen am Tag. Routinen, Rituale und Struktur helfen dem Vata-Dosha wieder zur Ruhe zu kommen und geerdet zu sein.

 

Morgenroutinen:

  1. stehe früh (bis 6 Uhr) auf, beginne langsam und in Ruhe
  2. bewege dich bereits an der Bettkante ein wenig durch (kreise deine Gelenke)
  3. nutze die Kraft der Affirmationen 
  4. spüle Deinen Mund als Erstes 5-10 Min vor dem Zähneputzen mit Sesamöl (bio, gereift)
  5. nutze einen Zungenschaber (aus Metall)
  6. massiere dich (während der Mundspülung) am ganzen Körper mit warmem Sesamöl, um Deine Haut zu nähren (lasse dies mind. 10 Min. einwirken)
  7. trinke heißes Wasser mit Zitrone (0,5 – 1l), um Deinen Flüssigkeitshaushalt aufzufüllen
  8. fokussiere dich bereits unter der Dusche auf deine Atmung (genieße den Moment, atme langsam ein und aus und spüre das warme Wasser)
  9. übe morgens 10 Min. Yoga
  10. meditiere für mind. 5 Min.
  11. koche dir Ingwerwasser für den Tag, Ingwer wärmt und ist immunstärkend
  12. koche dir ein warmes, leichtes Frühstück (z.B. Porridge)

Abendroutinen:

  1. notiere Dir 3 Dinge, für die Du an dem Tag dankbar warst
  2. praktiziere die Mondatmung
  3. meditiere für 5 – 10 Min. vor dem Schlafen gehen
  4. gib Dir eine kurze Fußmassage mit warmem Sesamöl oder einem Vata-Öl, das fördert den Schlaf

Fang klein an und schreib mir, wenn Du Fragen hast.

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